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Hormontherapie bei Krebs

Nebenwirkungen und Behandlungsfolgen

Die Nebenwirkungen, die während einer Antihormontherapie auftreten können, hängen sowohl von der Funktion des Hormons, als auch von jeder einzelnen Person ab. Allerdings sind die Nebenwirkungen nie so stark, wie z.B. bei einer Chemotherapie.

Bei Entzug der Geschlechtshormone, wie dies z.B. bei der Behandlung hormonabhängiger Tumore der Brust oder der Prostata der Fall ist, können Symptome auftreten, wie sie sonst typisch für Wechseljahrsbeschwerden sind. Mögliche Maßnahmen zur Linderung der Symptome können mit dem jeweils behandelnden Arzt besprochen werden.

Durch eine Hormonblockade mit Hilfe von GnRH-Analoga kann es ebenfalls zu typischen Wechseljahresbeschwerden kommen, da kein Östrogen mehr gebildet wird, das für diese Symptome verantwortlich ist. Antihormone sind in der Regel gut verträglich. Dennoch kann das Antiöstrogen Tamoxifen, das bei Brustkrebs zum Einsatz kommt, als Nebenwirkung die Entstehung von Thrombosen begünstigen. Außerdem kann es zu vaginalem Ausfluss oder Blutungen außerhalb der normalen Regelblutung kommen. Da Tamoxifen an Brustgeweben zwar als Antiöstrogen wirkt, an anderen Organen aber eine östrogene Wirkung entfaltet, kann es bei Frauen nach den Wechseljahren zu einem krankhaften Aufbau der Gebärmutterschleimhaut kommen. Durch regelmäßige Kontrollen beim Frauenarzt können Veränderungen in der Regel frühzeitig bemerkt und effektiv behandelt werden.

Meldung von Nebenwirkungen

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