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Bestrahlung bei Krebs

Zeitlicher Ablauf und Nebenwirkungen einer Strahlentherapie

Bei der von außen durch die Haut zugeführte Bestrahlung, erfolgt die Therapie meist 4-5 mal in der Woche mit kleinen Einzeldosen. In den Pausen ist das gesunde Gewebe in der Lage sich schneller zu erholen als das Tumorgewebe. In der Regel werden zwischen 25 und 35 Sitzungen durchgeführt. Die Anzahl hängt jedoch von der Art und Beschaffenheit des Tumors und der Höhe der Strahlendosis ab. Eine andere Möglichkeit besteht in der kontinuierlichen Verabreichung der Bestrahlung über einen längeren Zeitraum. Dies erfolgt z.B. wenn die Strahlenquelle direkt in den Tumor eingebracht wird. Durch die geringe Strahlendosis wird der Tumor zerstört und umliegendes Gewebe nicht beeinträchtigt.

Bei der stereotaktischen Konvergenzbestrahlung (Hirntumoren) und der intraoperativen Bestrahlung wird der Tumor äußerst zielgenau bestrahlt. Das umliegende gesunde Gewebe ist aus dem Strahlengang nahezu vollständig ausgespart. Deshalb ist es hier möglich, die gesamte tumorzerstörende Dosis innerhalb kurzer Zeit in nur einer Sitzung zu verabreichen. Beide Methoden sind nur in bestimmten Krankheitssituationen angebracht und werden mit speziellen Geräten bisher nur an wenigen Tumorzentren durchgeführt.

Nebenwirkungen

Im Allgemeinen wird die Bestrahlung gut vertragen. Dennoch kann es zu einigen Nebenwirkungen kommen, die entscheidend davon abhängen, welche Körperteile bestrahlt werden, welche Strahlendosis verwendet wird und von der jeweiligen Situation des Patienten. Manche Nebenwirkungen können durch geeignete Vorbeugemaßnahmen gemildert werden.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Im Fall von medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.