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Sozialrechtliche und finanzielle Fragen
zum Thema Krebs

Pflegebedürftigkeit (§ 14 SGB XI)

Gibt es Voraussetzungen, dass die Pflegekasse die Leistungen übernimmt?

Ja es gibt folgende zwei Voraussetzungen:

  • Pflegebedürftigkeit
  • Vorversicherungszeit; das bedeutet, dass nur derjenige Sofortleistungen erhält, der nachweisen kann, dass er innerhalb der letzten zehn Jahre vor der Antragstellung mindestens fünf Jahre in der Pflegeversicherung versichert gewesen ist.

Was genau versteht man unter Pflegebedürftigkeit?

Darunter versteht man Personen, die wegen einer körperlichen, geistigen oder seelischen Krankheit oder Behinderung für die gewöhnlichen und wiederkehrenden Verrichtungen auf Dauer, voraussichtlich mindestens 6 Monate, in erheblichem Maß der Hilfe bedürfen.

Die Schwere der Pflegebedürftigkeit wird in Pflegestufen eingeteilt. Bei einer Pflegebedürftigkeit die nicht 6 Monate andauert, kommt unter Umständen die gesetzliche Krankenversicherung auf.

Was gehört zu den gewöhnlichen und wiederkehrenden Verrichtungen?

  • Körperpflege (z.B. Waschen, Baden, Zahnpflege, Kämmen, Rasieren, Darm- oder Blasenentleerung)
  • Ernährung (z.B. mundgerechte Zubereitung und Aufnahme der Nahrung)
  • Mobilität (z.B. Aufstehen und Zubettgehen, An- und Auskleiden, Gehen, Stehen, Treppensteigen, Verlassen und Wiederaufsuchen der Wohnung)
  • Hauswirtschaftliche Versorgung (z.B. Einkaufen, Kochen, Putzen, Spülen, Waschen, Heizen)

Wer prüft auf Pflegebedürftigkeit und wie läuft dies ab?

Die Prüfung auf Pflegebedürftigkeit erfolgt durch den medizinischen Dienst der Krankenversicherung (MDK), der von der Pflegekasse beauftragt wird. Die Pflegebedürftigkeit bestimmt die Pflegestufe, die dann von der Pflegekasse festgelegt wird.

Die MDK nimmt beim Pflegebedürftigen einen Begutachtungstermin wahr. Dabei werden Aufwendungen für Verrichtungen der Pflege erfasst, in einem Gutachten festgelegt und ein Pflegeplan aufgestellt. Daraufhin stuft die Pflegekasse den Pflegebedürftigen nach Erhalt des Gutachtens in eine Pflegestufe ein.

Zu allen Fragen bezüglich der Pflegebedürftigkeit stehen Ihnen die Pflegekassen zur Verfügung.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.