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Sozialrechtliche und finanzielle Fragen zum Thema Krebs

Rehabilitation

Grundsätzlich gilt: Rehabilitation geht vor Rente, d.h. es wird möglichst versucht, mit Rehamaßnahmen den Renteneintritt zu verhindern oder zu verzögern.

Gibt es verschiedene Bereiche der Rehabilitation?

    Man unterscheidet grundsätzlich:
  • Medizinische Leistungen zur Rehabilitation, die insbesondere der Ausheilung einer Erkrankung und der Wiederherstellung der Gesundheit dienen.
  • Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben, die die Erwerbsfähigkeit Behinderter erhalten, verbessern, wiederherstellen und möglichst dauerhaft sichern sollen.
  • Ergänzende Leistungen zur Rehabilitation und Teilhabe, die zur Wiedereingliederung Behinderter dienen, um das Ziel der Rehamaßnahmen zu erreichen und zu sichern. Dazu zählen z. B. Haushaltshilfe, Kinderbetreuungskosten, Nachsorge etc.

Gibt es Voraussetzungen der Rentenversicherung?

    Unter den folgenden persönlichen Voraussetzungen trägt der Rentenversicherungsträger die Rehabilitation (§ 10 SGB VI):
  • Die Erwerbsfähigkeit ist wegen Krankheit oder körperlicher, geistiger oder seelischer Behinderung erheblich gefährdet oder gemindert und
  • Voraussichtlich kann eine Minderung der Erwerbsfähigkeit abgewendet werden oder
  • Die Erwerbsfähigkeit kann gebessert oder wiederhergestellt werden oder
  • Die Erwerbsfähigkeit kann erhalten werden

Gibt es versicherungsrechtliche Voraussetzungen?

Unter den folgenden versicherungsrechtlichen Voraussetzungen trägt der Rentenversicherungsträger die Rehabilitation (§ 11 SGB VI):

    Allgemeine versicherungsrechtliche Voraussetzungen:
  • Erfüllung der Wartezeit von 15 Jahren (z. B. die Zeit, in der Beiträge gezahlt wurden) oder
  • Bezug einer abgestuften Erwerbsminderungsrente
    Es gelten außerdem Voraussetzungen für die medizinische Rehabilitation:
  • 6 Kalendermonate mit Pflichtbeiträgen in den letzten 2 Jahren vor Antragstellung oder
  • innerhalb von 2 Jahren nach Beendigung einer Ausbildung wurde eine versicherte Beschäftigung oder selbständige Tätigkeit aufgenommen und bis zur Antragstellung ausgeübt oder
  • Erfüllung der allgemeinen Wartezeit von 5 Jahren (§ 59 SGB VI) bei verminderter Erwerbsfähigkeit oder absehbarerer verminderter Erwerbsfähigkeit
    Abweichend von den allgemeinen Voraussetzungen gelten außerdem als Voraussetzung für Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben:
  • Die Zahlung von abgestufter Erwerbsminderungsrente oder
  • Unmittelbarer Anschluss an die medizinische Rehabilitation der Rentenversicherung bei voraussichtlich erfolgreicher Reha.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.