Startseite

Blasenkrebs - Ursachen und Risiko

Die Risikofaktoren für Blasenkrebs

Bisher sind die Ursachen von Blasenkrebs nicht vollständig geklärt. Eindeutig ist jedoch, dass diese Erkrankung nicht übertragbar ist: Blasenkrebs ist nicht ansteckend. Einige Forscher untersuchen, wie Krebserkrankungen in der Bevölkerung verteilt sind. Sie suchen nach Faktoren, die häufig bei Menschen vorkommen, die an Blasenkrebs erkranken, aber nicht bei Menschen, die davon verschont bleiben. Die Untersuchung dieser Verteilungsmuster hilft den Forschern, Risikofaktoren für Blasenkrebs zu erkennen. Jedoch bekommen die meisten Menschen mit Risikofaktoren keinen Krebs, und viele Menschen, die Blasenkrebs bekommen, weisen keinen der bekannten Risikofaktoren auf. Bekannte und mögliche Risikofaktoren für Blasenkrebs sind unter anderem das Rauchen und bestimmte Berufe:

Rauchen ist ein Hauptrisikofaktor. Zigarettenraucher bekommen zwei- bis dreimal häufiger Blasenkrebs als Nichtraucher. Mit dem Rauchen aufzuhören senkt das Risiko für Blasenkrebs, Lungenkrebs und einige andere Krebsarten sowie eine Reihe anderer Erkrankungen.

Berufsbedingtes Risiko: Bei Beschäftigten in bestimmten Berufen ist das Risiko für Blasenkrebs höher, da sie an ihrem Arbeitsplatz krebsauslösenden Stoffen (sog. Karzinogenen) ausgesetzt sind. Ein erhöhtes Risiko besteht bei Beschäftigten der Gummiindustrie, der chemischen Industrie und Lederindustrie sowie bei Friseuren, Maschinisten, Metallarbeitern, Druckern, Malern, Textilarbeitern und Lastwagenfahrern.

Obwohl die Ursachen für die Entstehung von Blasenkrebs noch weitgehend unklar sind, können Vorsorgemaßnahmen getroffen werden. Jeder kann versuchen, sich vor krebsauslösenden Einflüssen zu schützen. Hierbei ist für den Blasenkrebs in erster Linie der Verzicht auf das Rauchen zu nennen.

Meldung von Nebenwirkungen

Nebenwirkungen im Zusammenhang mit unseren Arzneimitteln können Sie auf verschiedenen Wegen an uns melden:

Für die Meldung von Nebenwirkungen außerhalb der Geschäftszeiten erreichen Sie uns unter 02065 256 1665.

In medizinischen Notfällen bitten wir Patienten sich umgehend an einen Arzt oder den ärztlichen Notdienst zu wenden.