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Forschung zur Diagnose von Brustkrebs

Positronenemmissionstomographie PET, Tumormarker, Duktuslavage

Zumindest bei Frauen über 50 scheint die Mammographie zur Zeit die effektivste Maßnahme zur Frühdiagnostik von Brustkrebs zu sein.

Der Brust-Ultraschall ist die zweite Säule der Frühdiagnostik; bei jüngeren Patientinnen oder auch älteren Patientinnen mit sehr dichten Brüsten ist er mindestens gleichwertig zur Mammographie, zumindest aber ergänzend erforderlich.

Die digitale Mammographie, also Röntgen ohne Film, liefert schon sehr gute Ergebnisse; in der Darstellung kleinster Strukturen ist die konventionelle Technik mit Film aber wegen der höheren Detailauflösung aussagekräftiger.

Wissenschaftlicher untersuchen auch andere Verfahren, wie die Magnetresonanztomographie (MRT) und die Positronenemissionstomographie (PET), um detaillierte Bilder der Brustgewebe zu erhalten.

Außerdem werden Tumormarker erforscht. Das sind Substanzen, die bei Krebspatienten in anomalen Mengen vorhanden sein können. Tumormarker können im Blut oder Urin oder in Flüssigkeit aus der Brust (Aspirat aus der Brustwarze) vorkommen. Manche Marker können bei Brustkrebspatientinnen verwendet werden, um nach Krankheitszeichen nach einer Behandlung zu suchen. Bisher ist allerdings kein Tumormarkertest so zuverlässig, als dass er routinemäßig zur Erkennung von Brustkrebs verwendet werden könnte.

Erforscht wird auch die Duktuslavage. Bei diesem Verfahren werden Zellproben aus den Milchgängen in der Brust entnommen. Dazu wird ein sehr dünnes biegsames Röhrchen (Katheter) in die Öffnung eines Milchgangs auf der Brustwarze eingeführt. Durch den Katheter wird in den Milchgang eine Salzwasserlösung eingespült. Wenn die Lösung wieder herausgesaugt wird, enthält sie Zellen aus den Milchgängen. Diese Zellen werden unter dem Mikroskop untersucht, um nach Brustkrebs oder Veränderungen zu suchen, die auf ein erhöhtes Brustkrebsrisiko hinweisen könnten.

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