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Brustkrebs - Ursachen und Risiko

Frauen mit Risikofaktoren erkranken häufiger an Brustkrebs

Die genauen Ursachen von Brustkrebs sind nicht bekannt. Man weiß aber, dass Stoßen, Quetschen oder Berühren der Brust keinen Brustkrebs verursacht. Und: Brustkrebs ist nicht ansteckend. Niemand kann sich mit dieser Krankheit bei jemand anderem anstecken. Forschungen haben gezeigt, dass Frauen mit bestimmten Risikofaktoren häufiger an Brustkrebs erkranken als andere. Diese können u. a. sein:

Alter: Die Wahrscheinlichkeit Brustkrebs zu bekommen, nimmt mit dem Alter zu. Frauen über 60 haben das höchste Risiko.
Persönliche Vorbelastung: Brustkrebs in einer Brust erhöht das Risiko für die andere Brust.
Familiäre Vorbelastung: Wenn Mutter, Schwester oder Tochter Brustkrebs gehabt haben, ist das Brustkrebsrisiko erhöht.
Genetische Veränderungen: Veränderungen in bestimmten Genen (BRCA1, BRCA2 u. a.) erhöhen das Brustkrebsrisiko.
Rauchen: Tabakkonsum erhöht das Krebsrisiko.
Gynäkologische Vorgeschichte: Je älter eine Frau bei Geburt des ersten Kindes ist, desto höher ihr Brustkrebsrisiko. Frauen, bei denen die Menstruation früh (vor dem 12. Lebensjahr) eingesetzt hat, die spät in die Menopause gekommen sind (nach dem 55. Lebensjahr) oder die nie Kinder gehabt haben, haben ebenfalls ein erhöhtes Risiko. Frauen, die im Rahmen einer Hormontherapie nur Östrogene einnehmen, haben ein leicht erhöhtes Risiko, Brustkrebs zu entwickeln; Frauen, die Östrogene und Gestagene einnehmen, haben ein deutlich erhöhtes Risiko. Jüngste Untersuchungen ergaben, dass unter kombinierter Hormontherapie (Östrogene und Gestagene) etwa 8 zusätzliche Brustkrebserkrankungen auf 10.000 Frauen auftraten; allerdings ergaben die Studien auch, dass unter Hormontherapie die Wahrscheinlichkeit abnimmt, an Darmkrebs zu erkranken (minus 6 von 10.000 Frauen). Die Lebenserwartung hormonbehandelter Frauen ist ansonsten unverändert.
Gewebedichte in der Brust: Ältere Frauen mit dichtem Brustgewebe (kein Fettgewebe) haben ein erhöhtes Brustkrebsrisiko.
Krankhaftes Übergewicht nach der Menopause: Nach der Menopause haben adipöse Frauen ein erhöhtes Risiko für die Entwicklung von Brustkrebs. Adipös zu sein bedeutet, dass die betreffende Frau einen anomal hohen Anteil an Körperfett hat ( Body-mass-index > 30).

Es ist hilfreich, die Risikofaktoren zu kennen. Es ist aber auch wichtig zu wissen, dass die meisten Frauen mit diesen Risikofaktoren nicht an Brustkrebs erkranken.

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