www.onkologie.hexal.deDarmkrebs - Was ist das?
Unter dem Begriff "Darmkrebs" werden im Allgemeinen Krebserkrankungen
des Dickdarms (Kolonkarzinom) und des Mastdarms (Rektumkarzinom) verstanden.
Zusammenfassend werden sie als kolorektales Karzinom bezeichnet.
Der Begriff Karzinom kennzeichnet Krebserkrankungen, die vom Deckgewebe
der Haut oder Schleimhaut ausgehen – in diesem Fall von der Schleimhaut
des Dickdarms.
Krebs im Dünndarm ist selten, ebenso wie die Krebserkrankung
in der Afterregion (Analkarzinom). Dickdarm- und Mastdarmkrebs unterscheiden
sich in ihrer Entstehung und Behandlung.
Vorläufer von Darmkrebs sind in vielen Fällen Darmpolypen.
Dabei handelt es sich zunächst um gutartige, oft pilzähnliche
Geschwulste im Dickdarm. Etwa 90 Prozent der Darmkrebserkrankungen
entstehen dadurch, dass diese Polypen entarten, ihre Zellen also zu Krebszellen
umgewandelt werden.
Die häufigste Darmkrebs-Behandlung ist die Operation. Häufig werden zur Bekämpfung des Karzinoms zusätzlich Chemotherapie und/oder Bestrahlung eingesetzt.
Die Heilungschancen und die Wirksamkeit der Behandlung sind in frühen
Stadien der Erkrankung meist größer. Deshalb sollten Menschen
ab dem Alter von 55 Jahren regelmäßig eine Darmkrebs-Vorsorge durchführen lassen.
Erfahren Sie nachfolgend mehr über die Früherkennung sowie die ersten
Anzeichen, die Symptome, die Diagnostik, die Behandlungsmethoden sowie
die Nachsorge und Rehabilitation von Darmkrebs.





