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Darmkrebs - Vorsorge

Ziel: Auffinden und Entfernung von Polypen

Eine Darmkrebs-Vorsorge kann das Auffinden von Polypen und die Früherkennung von Krebs erleichtern. Das Auffinden und die Entfernung von Polypen kann Darmkrebs verhindern. Auch ist die Wirksamkeit der Behandlung in frühen Stadien der Erkrankung meist größer.

Bei Menschen ab 55 Jahren sollten Vorsorgeuntersuchungen durchgeführt werden.

    Die folgenden Vorsorgeuntersuchungen werden u. a. zur Erkennung von Polypen und Krebs im Dick- und Mastdarm eingesetzt:

  • Hämokkulttest:
    Manchmal bluten bösartige Tumore oder Polypen und der Stuhltest kann winzige Mengen von Blut im Stuhl nachweisen. Falls durch diesen Test Blut nachgewiesen wird, müssen weitere Untersuchungen durchgeführt werden, um die Blutungsquelle zu finden. Auch gutartige Veränderungen (wie z. B. Hämorrhoiden) können zu Blut im Stuhl führen.

  • Koloskopie:
    Zur Untersuchung des Inneren des Rektums und des gesamten Kolons verwendet der Arzt einen langen Schlauch mit einer Lichtquelle und Miniaturkamera, ein so genanntes Koloskop. Falls Polypen gefunden werden, wird der Arzt sie entfernen.

  • Digitale rektale Untersuchung:
    Der Arzt führt einen mit einem Handschuh bedeckten und mit Gleitmittel versehenen Finger in das Rektum ein, um den unteren Teil des Darms abzutasten.

Menschen mit einem höheren Darmkrebsrisiko als der Durchschnitt der Bevölkerung sollten mit ihrem Arzt besprechen, ob Vorsorgeuntersuchungen auch vor dem 55. Lebensjahr durchgeführt und welche Untersuchungen gemacht werden sollten sowie welche Vorteile bzw. Risiken jede Darmkrebs-Vorsorge-Untersuchung hat.

Meldung von Nebenwirkungen

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