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Eierstockkrebs

Bösartiger Tumor der Eierstöcke

Der Eierstockkrebs ist der sechshäufigste bösartige Tumor der Frau. Jährlich erkranken etwa 10.000 Frauen an einem Ovarialkarzinom. Die Diagnostik und Therapie haben in den letzten Jahren große Fortschritte erfahren. Diese Seite soll Patientinnen und deren Angehörige Informationen über diese Erkrankung vermitteln und Ihnen helfen, sich mit dieser auseinanderzusetzen.

Bei Frauen unter 30 Jahren sind Geschwülste der Eierstöcke meist gutartige, flüssigkeitsgefüllte Kapseln, die als Zysten bezeichnet werden. Zysten können während des Monatszyklus der Frau spontan entstehen und häufig ohne jede Behandlung wieder verschwinden. Wenn sich eine Zyste nicht zurückbildet, wird der Arzt sie eventuell entfernen, besonders wenn sie Beschwerden verursacht oder sich zu verändern scheint. In manchen Fällen entscheidet der Arzt vielleicht auch abzuwarten und etwaige Veränderungen mittels Ultraschall oder anderer Untersuchungen zu beobachten.

Es gibt verschiedene Formen von Eierstockkrebs. Meist handelt es sich bei Eierstockkrebs um ein sogenanntes Epithelkarzinom, das in der Auskleidung des Eierstocks beginnt. Andere Formen von Eierstockkrebs sind sehr selten und werden deshalb auf diesen Seiten nicht besprochen.

Die Eierstockkrebs-Symptome können anfangs so unbestimmt sein, dass sie von Frauen kaum beachtet werden. Das Ovarialkarzinom wächst meist unbemerkt, so dass es sich zum Zeitpunkt der Diagnose häufig schon ausgebreitet hat.

Die Behandlung von Eierstockkrebs kann mit einer Operation, einer Chemotherapie oder Strahlentherapie erfolgen. Der Arzt kann sich für eine einzige Methode oder für eine Kombinationsbehandlung entscheiden. Die Heilungschancen hängen stark davon ab, in welchem Stadium der Eierstockkrebs entdeckt und behandelt wird.

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