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Leukämie - Risikofaktoren

Die Ursachen einer Leukämieerkrankung sind oft unbekannt

Allerdings gibt es einige Risikofaktoren, wie z.B. radioaktive Strahlung, genetische Faktoren, Chemikalien oder bei einigen Unterformen auch Viren.

Genetische Faktoren

Ein gehäuftes Auftreten kann auf eine genetische Veranlagung hindeuten, auch wenn die Erkrankung nicht erblich ist. Bei bestimmten Veränderungen der Chromosomen im Zellkern in Form oder Zahl werden vermehrt Erkrankungen an Leukämie beobachtet, wie z.B. bei Trisomie 21, Fanconi-Anämie und Li-Fraumeni-Syndrom. In Leukämiezellen sind genetische Veränderungen nachweisbar, die nicht geerbt sind, sondern erst im Laufe des Lebens entstehen. Das heißt die genetischen Veränderungen sind weder angeboren noch können sie weitervererbt werden.

Radioaktivität und Röntgenstrahlen

Durch energiereiche radioaktive Strahlen können Schäden am Erbmaterial entstehen. Dabei sind vor allem Zellen betroffen, die sich häufig teilen, da sie empfindlicher gegenüber Strahlenschäden sind.

Allerdings lässt sich bei den meisten Leukämiepatienten keine ungewöhnliche Strahlenbelastung finden.

Chemische Substanzen

Einige chemische Substanzen können die Entstehung einer Leukämie fördern. Allerdings werden diese nur unter besonderen Schutzbedingungen verwendet. Einige Medikamente, wie z.B. Zytostatika (v.a. Alkylanzien) können die Entwicklung einer Leukämie begünstigen und somit eine Zweitkrebserkrankung hervorrufen. Deswegen sollte in diesen Fällen eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Bewertung durch den Arzt stattfinden.

Viren

Bisher ist nicht bekannt, dass Viren beim Menschen eine Leukämie hervorrufen können, so dass sie weder ansteckend noch übertragbar sind. Lediglich bei Katzen, Hühnern, Mäusen und Affen konnte nachgewiesen werden, dass Leukämie durch Viren übertragen werden kann.

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