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Lungenkrebs - Nebenwirkungen

Operation, Chemotherapie und Bestrahlung

Die Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung hängen von der Art der Behandlung ab und können bei jedem Patienten anders aussehen.

Die chirurgische Entfernung des Tumors ist eine große Operation. Nach einem solchen Eingriff an der Lunge sammeln sich in vielen Fällen Luft und Flüssigkeit im Brustraum an. Um die Atmung zu erleichtern, wird die angesammelte Flüssigkeit oder Luft durch einen in den Brustraum eingeführten Drainageschlauch abgeleitet (sog. Bülow-Drainage). Die Patienten benötigen außerdem häufig Hilfe beim Umdrehen, Husten und tiefen Atmen. Diese Maßnahmen sind sehr wichtig für die Genesung, weil sie dazu beitragen, dass sich das verbliebene Lungengewebe wieder ausdehnt und überflüssige Luft und Flüssigkeit beseitigt werden. Schmerzen oder Schwäche in Brust und Arm sowie Atemnot sind häufige Nebenwirkungen von Operationen dieser Art. Nach einigen Wochen oder Monaten haben sich die meisten Patienten jedoch wieder erholt.

Die Chemotherapie bekämpft Krebszellen, wirkt sich aber auch auf gesunde Zellen aus. Die Nebenwirkungen der Chemotherapie hängen zum großen Teil von den jeweiligen Medikamenten und von der verabreichten Menge ab.

Auch die Strahlentherapie wirkt sich, ebenso wie die Chemotherapie, auf Krebszellen und gesunde Zellen aus. Die Nebenwirkungen der Bestrahlung hängen vor allem davon ab, welcher Körperteil mit welcher Strahlendosis behandelt wird.

Aufgrund der Erfahrungen aus klinischen Studien lassen sich Nebenwirkungen heute relativ gut kontrollieren, lindern oder ganz vermeiden.

Über die Fachverbände unter "Wichtige Adressen" sind Broschüren mit nützlichen Ratschlägen zur Bewältigung der Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung erhältlich. Arzt und Pflegepersonal können erläutern, welche Nebenwirkungen bei der jeweiligen Behandlung auftreten können und auf welche Weise sich die Symptome während und nach der Therapie lindern lassen.