www.onkologie.hexal.deLymphome - Symptome
Es gibt keine charakteristischen Symptome
Meistens wird die Krankheit zufällig bei einer Routineuntersuchung entdeckt oder wenn schwerwiegende Symptome auftreten. Die Krankheit verläuft meist schleichend. Folgende Symptome können Hinweise geben:
Lymphknotenschwellung
Eine Lymphknotenschwellung
tritt meist schon bei einer einfachen Infektion auf. Allerdings sollte sich
eine solche Schwellung nach Abklingen der Infektion zurück bilden.
Erste
Anzeichen auf ein malignes Lymphom kann die Schwellung mehrerer Lymphknoten
sein, z.B. am Hals, Unterkiefer oder in den Achselhöhlen. Sollte die Schwellung
länger als 2 Wochen bestehen und Druck mit dem Finger auf die Schwellung
nicht schmerzen, sollte ein Arzt aufgesucht werden.
Leistungsschwäche
Leistungsknick, Müdigkeit und Appetitlosigkeit sind nur unspezifische Anzeichen. Sie können mit Veränderungen im Blutbild in Zusammenhang stehen.
Unklare Druckschmerzen, Schwellungen
Druckschmerzen können auch aufgrund von Schwellungen auftreten, die nicht tastbar sind. Dies ist z.B. der Fall wenn die Milz und die Leber aufgrund von Lymphomzellenbefall geschwollen sind (Splenomegalie und Hepatomegalie). Sehr große Lymphome können auch auf Gefäße und Nerven drücken, was zu Funktionsstörungen und Druckgefühl führen kann.
Beschwerden durch Beeinträchtigung der Blutbildung
Wenn das Knochenmark mit Lymphomzellen befallen ist, kann die Blutbildung gestört sein. Das kann sich zum einen in einer erhöhten Infektanfälligkeit bemerkbar machen, z.B. durch eine verminderte Leukozytenzahl, zum anderen in verminderter Belastbarkeit, Müdigkeit und Antriebslosigkeit, z.B. durch eine erniedrigte Anzahl an roten Blutkörperchen und Blutplättchen. Möglich sind auch punktförmige Blutungen in der Haut, eine Neigung zu blauen Flecken oder Nasenbluten.
B-Symptome
Dazu gehören Symptome wie häufiges und anhaltendes Fieber mit mehr als 38 Grad, nächtliches Schwitzen sowie ungewollter Gewichtsverlust von mehr als 10 Prozent des Körpergewichtes.





