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Lymphome - Tumortypen und in Frage kommende Therapien

Morbus Hodgkin

Erste Symptome dieser Erkrankung sind Schwellungen der Lymphknoten, v.a. am Hals und am Nacken. Diese beruhen auf einer Entstehung der so genannten charakteristischen Hodgkin und Reed-Sternberg-Riesenzellen, wobei letzteres durch eine krankhafte Verschmelzung mehrerer B-Lymphozyten zustande kommt. Bei einem Fortschreiten der Erkrankung können zum einen noch mehrere Lymphknoten und zum anderen auch der Bauchraum und die Milz betroffen sein. Außerdem sind die Lymphomzellen in der Lage das lymphatische System zu verlassen und die Leber sowie das Knochenmark zu befallen. Die Behandlung einer Hodgkin-Erkrankung richtet sich nach dem Ausbreitungsgrad der Erkrankung. Dafür ist eine genaue Erfassung der Krankheitsausbreitung notwendig, das so genannte Staging.

In frühen Stadien kommen als Therapie die alleinige Bestrahlung, heute meist aber eine Kombination verschiedener Chemotherapie-Substanzen, in Frage. Dabei werden zum Beispiel zwei bis vier Zyklen wiederholt. Zusätzlich erfolgt meist eine Bestrahlung, meist begrenzt auf die befallenen Lymphknotenstationen.

    In fortgeschrittenen Stadien kommen als Therapie in Frage:
  • Bis zu acht Zyklen einer Kombination verschiedener Chemotherapie-Substanzen, eventuell auch in höherer Dosierung,

    gefolgt von einer

  • Bestrahlung von Körperregionen, in denen viele Zellen nachweisbar waren oder noch vorhanden sind, abhängig vom jeweiligen Studienprotokoll. Unter Umständen wird eine Bestrahlung nur durchgeführt wenn nach der Chemotherapie noch Zellen nachgewiesen werden.

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