www.onkologie.hexal.deLymphome - Tumortypen und in Frage kommende Therapien
Morbus Hodgkin
Erste Symptome dieser Erkrankung sind Schwellungen der Lymphknoten, v.a. am
Hals und am Nacken. Diese beruhen auf einer Entstehung der so genannten charakteristischen
Hodgkin und Reed-Sternberg-Riesenzellen, wobei letzteres durch eine krankhafte
Verschmelzung mehrerer B-Lymphozyten zustande kommt. Bei einem Fortschreiten
der Erkrankung können zum einen noch mehrere Lymphknoten und zum anderen
auch der Bauchraum und die Milz betroffen sein. Außerdem sind die Lymphomzellen
in der Lage das lymphatische System zu verlassen und die Leber sowie das Knochenmark
zu befallen. Die Behandlung einer Hodgkin-Erkrankung richtet sich nach dem
Ausbreitungsgrad der Erkrankung. Dafür ist eine genaue Erfassung der Krankheitsausbreitung
notwendig, das so genannte Staging.
In frühen Stadien kommen als Therapie die alleinige Bestrahlung, heute meist aber eine Kombination verschiedener
Chemotherapie-Substanzen, in Frage. Dabei werden zum Beispiel zwei bis vier Zyklen
wiederholt. Zusätzlich erfolgt meist eine Bestrahlung,
meist begrenzt auf die befallenen Lymphknotenstationen.
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In fortgeschrittenen Stadien kommen als Therapie in Frage:
- Bis zu acht Zyklen einer Kombination verschiedener Chemotherapie-Substanzen,
eventuell auch in höherer Dosierung,
gefolgt von einer
- Bestrahlung von Körperregionen, in denen viele Zellen nachweisbar waren oder noch vorhanden sind, abhängig vom jeweiligen Studienprotokoll. Unter Umständen wird eine Bestrahlung nur durchgeführt wenn nach der Chemotherapie noch Zellen nachgewiesen werden.




