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Lymphome - Ursachen und Risikofaktoren

Die Ursachen der Lymphomentstehung sind weitestgehend unbekannt

Es gibt verschiedene Risikofaktoren, die jedoch in den seltesten Fällen für die Krankheit verantwortlich sind.

    Dazu gehören z.B.:
  • Vererbung:
    • Trotz häufigem familiären Auftretens der Erkrankung kann nicht davon ausgegangen werden, dass Vererbung eine größere Rolle spielt
  • Alter:
    • Mit zunehmendem Alter steigt das Risiko an einem Non-Hodgkin-Lymphom zu erkranken
  • Viren:
    • Bei einigen Lymphomformen sind Viren an der Entstehung beteiligt. Die Erkrankung ist jedoch nicht ansteckend.
      • Epstein-Barr-Virus kann das Burkitt-Lymphom begünstigen (es tritt jedoch überwiegend in Afrika auf)
      • Non-Hodgkin-Lymphome – vor allem mit Beteiligung des Gehirns – treten vermehrt bei Patienten in fortgeschrittenen Stadien einer HIV-Infektion (AIDS) auf.
      • Bei Patienten mit T-Zell-Lymphomen lässt sich unter Umständen der T-Zell-Leukämievirus HTLV-I nachweisen
  • Helicobacter pylori:
    • Die chronische Entzündung der Magenschleimhaut durch Infektion mit dem Bakterium Helicobacter pylori erhöht das Risiko für maligne Lymphome der Magenschleimhaut (MALT-Lymphom).
  • Strahlung:
    • Ein erhöhtes Lymphomrisiko konnte nicht mit niedrigen Strahlendosen, wie sie beim Röntgen, der Mammographie etc. zustande kommen, in Verbindung gebracht werden
  • Störungen des Immunsystems:
    • Die Entstehung der Non-Hodgkin-Lymphome kann durch Störungen sowohl des angeborenen als auch des erworbenen Immunsystems begünstigt werden. Dabei spielt vor allem AIDS und Autoimmunerkrankungen eine Rolle. Auch die Behandlung mit immunschwächenden Medikamenten erhöht das Risiko eines Non-Hodgkin-Lymphoms.

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