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Prostatakrebs - Ursachen & Risiko

Ursachenforschung

Die Ursache des Prostatakarzinoms ist bis heute noch nicht geklärt. Wissenschaftler suchen nach Faktoren, die das Risiko dieser Krankheit erhöhen können. Je mehr über diese Faktoren in Erfahrung gebracht wird, desto besser sind die Chancen, Methoden zur Vorbeugung und Behandlung des Prostatakarzinoms zu finden. Einige Studien haben gezeigt, dass ein Mann, dessen Vater oder Bruder an Prostatakrebs erkrankt ist, ein höheres Krebsrisiko besitzt. Jedoch bleibt bisher ungeklärt, warum in einigen Familien ein häufigeres Vorkommen des Prostatakarzinoms nachzuweisen ist, als in anderen.

Die Wissenschaftler versuchen die Frage zu beantworten, ob die gutartige Prostatavergrößerung oder ein durch Geschlechtsverkehr übertragbares Virus das Risiko der Prostatakarzinomentstehung erhöhen. Man geht heute davon aus, dass ein solcher Zusammenhang wohl nicht besteht.

Früherkennung

Ärzte versuchen durch Vorsorgeuntersuchungen bei Männern ein Prostatakarzinom frühzeitig zu erkennen (Kontrolle der Prostata bei Männern, die noch keine Symptome aufweisen). In einer Prostatakarzinomstudie wird derzeit der Nutzen der Vorsorgeuntersuchung mit rektaler Fingeruntersuchung und Bestimmung des Blutspiegels des Prostataspezifischen Antigens bei Männern im Alter von 55 bis 74 Jahren analysiert. Die Ergebnisse dieser Studie könnten Hinweise über die Eignung dieser Tests zur Früherkennung liefern. Der Krebsinformationsdienst (KID) erteilt auf Anfrage Informationen über laufende Studien.

Jeder Mann sollte mit dem Arzt seines Vertrauens darüber sprechen, welche Symptome beim Prostatakarzinom zu erwarten sind und einen geeigneten Zeitplan für die Kontrolluntersuchungen abstimmen. Die Empfehlungen des Arztes basieren auf der Berücksichtigung von Risiko und Nutzen der Diagnose und Behandlung sowie des Patientenalters, seiner Krankheitsgeschichte und anderer Faktoren.

Meldung von Nebenwirkungen

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